Software verstehen.
Besser entscheiden.
Wann passt eine Website, wann eine App? Wie verbinden sich Daten, Programme und KI? Unsere Ratgeber erklären Möglichkeiten, Grenzen und die Fragen, die dein Vorhaben weiterbringen.
Den passenden Weg finden.
Entscheidung
Website, Web-App oder App: welche Form passt zur Aufgabe?
Zielgruppe, Nutzungshäufigkeit, benötigte Gerätefunktionen und laufende Pflege bestimmen, welche Form angemessen ist.
Standardsoftware oder Eigenentwicklung: wo lohnt sich welcher Weg?
Für verbreitete Aufgaben ist vorhandene Software häufig günstiger und schneller eingeführt. Eigenentwicklung kann sinnvoll sein, wenn ein zentraler Ablauf nicht passend abgebildet wird oder Software selbst Teil des Angebots ist.
Auffindbarkeit beginnt mit Struktur, nicht mit einer Wortliste.
Menschen und Suchmaschinen müssen erkennen, welche Leistung für wen, an welchem Ort und mit welchem Ergebnis angeboten wird.
Auf den richtigen Geräten.
Plattformen
Eine Grundlage für mehrere Geräte: wo Flutter Aufwand verringern kann.
Mit Flutter lassen sich Oberfläche und Teile der Anwendungslogik für iPhone, Android, Browser und Computer gemeinsam entwickeln.
Browseranwendung, installierbare Website oder App: drei Wege zum Nutzer.
Die Modelle unterscheiden sich bei Installation, Auffindbarkeit, Gerätezugriff, Aktualisierungen und Nutzung ohne Internet.
Aktualisierungen und neue Versionen: Software endet nicht mit der Veröffentlichung.
Browser, App-Stores und Computer verteilen Aktualisierungen auf unterschiedliche Weise. Ältere Versionen, Datenänderungen und ein möglicher Rückfall müssen berücksichtigt werden.
Eine Grundlage, die mitwächst.
Architektur
API-first, API-only und Backend-for-Frontend: was bedeuten diese Ansätze?
Eine Programmierschnittstelle verbindet Daten und Regeln mit Websites, Apps oder anderen Programmen. Wie allgemein und dauerhaft sie ausgelegt werden muss, hängt von ihren Nutzern ab.
Online oder auch ohne Netz: nach dem Arbeitsalltag entscheiden.
Die Nutzung ohne Internet ist kein allgemeines Qualitätsmerkmal. Sie verursacht zusätzlichen Aufwand für lokale Daten, späteren Abgleich und mögliche Konflikte.
Datenabgleich ist mehr als reine Übertragung.
Wenn Geräte Daten ohne Internet ändern dürfen, muss die Anwendung Reihenfolge, doppelte Einträge, Löschungen und parallele Änderungen verständlich behandeln.
SQLite, PostgreSQL oder Dokumentenspeicher: erst die Daten, dann das Produkt.
Beziehungen zwischen Daten, typische Abfragen, Nutzung ohne Netz und späterer Betrieb bestimmen die Datenbankwahl.
Die richtigen Zugänge.
Identität & Rechte
Die passende Anmeldung: verständlich und angemessen geschützt.
E-Mail-Link, Passwort, Passkey, Anmeldung über soziale Dienste oder ein bestehendes Firmenkonto unterscheiden sich bei Bedienung, Unterstützung und Risiko.
JWT oder Server-Sitzung: die Anwendung entscheidet.
Ein JWT ist ein signiertes Datenformat und noch kein vollständiges Anmeldesystem. Bei einer Server-Sitzung verwaltet der Server den aktuellen Anmeldestatus.
Anmeldung mit dem Firmenkonto: SSO, OAuth 2.0 und OpenID Connect.
OAuth 2.0 regelt begrenzten Zugriff auf andere Dienste. OpenID Connect ergänzt eine standardisierte Anmeldung. SSO beschreibt, dass Nutzer mehrere Anwendungen mit einer bestehenden Anmeldung erreichen.
Rollen und Berechtigungen: wer darf was sehen und ändern?
Die Anmeldung beantwortet, wer jemand ist. Zugriffsregeln legen fest, was diese Person in ihrem Unternehmen, Team oder Datensatz tun darf.
Software im Alltag.
Betrieb
Verwalteter Server, Cloud oder eigener Betrieb: Zuständigkeiten entscheiden.
Betriebsmodelle unterscheiden sich bei Eigenaufwand, Wachstumsmöglichkeiten, Kostenkontrolle, Systemanbindungen und organisatorischen Vorgaben.
Docker und Kubernetes: Softwarepaket ist nicht gleich Betrieb.
Docker bündelt eine Anwendung mit ihren technischen Abhängigkeiten. Kubernetes steuert viele solcher Pakete und weitere Infrastrukturkomponenten.
Überwachung, Datensicherung und Wiederherstellung: erkennen, sichern, prüfen.
Erreichbarkeit, Fehler und verfügbare Ressourcen sollten beobachtbar sein. Für wichtige Daten braucht es einen beschriebenen und getesteten Weg zur Wiederherstellung.
Datenschutz und Sicherheit: von Anfang an berücksichtigen.
Impressum, Datenschutzerklärung und mögliche Einwilligungen sind nur die sichtbaren Teile. Datensparsamkeit, Zugriffsrechte, Aktualisierungen, Protokolle und beauftragte Dienstleister bestimmen die praktische Umsetzung.
Verbunden statt doppelt.
Integrationen & Daten
Von Excel zur Anwendung: Daten sind mehr als Spalten.
Tabellen enthalten häufig Regeln in Formeln, Farben, Freitext und eingeübten Arbeitsweisen. Vor einer Übernahme muss dieses Fachwissen sichtbar werden.
WhatsApp, Terminbuchung, E-Mail und Benachrichtigungen: der Anlass bestimmt den Kanal.
Die Kanäle unterscheiden sich bei Erreichbarkeit, Einwilligung, Kosten, Automatisierung und den Erwartungen der Empfänger.
KI-Assistent für Wissen, Support oder Telefon: erst Aufgabe und Grenzen festlegen.
KI kann freigegebenes Wissen durchsuchen, Anfragen vorsortieren, Entwürfe erstellen und Gespräche zusammenfassen. Ergebnisse können fehlerhaft sein und benötigen je nach Aufgabe eine menschliche Prüfung.